FAQ

Hier finden Sie alle Antworten auf bislang offene Fragen.

Allgemein

  • Wo liegen die Schnittstellen zwischen PVA und meiner Fertigung?

    Die Schnittstelle zwischen Ihrer Fertigung und unserem Dienstleistungsangebot in unseren Werken definieren Sie. Sie liefern beispielsweise die zu lötenden Bauteile vollständig bearbeitet an uns, wir reinigen, führen den Vakuumlötprozess durch und übernehmen ggf. die Prüfung (z.B. Dichtigkeit). Selbstverständlich unterstützen wir Sie auch in Fragen der Materialauswahl und des lötgerechten Bauteildesigns.

    Die Entscheidung liegt bei Ihnen, sprechen Sie uns einfach an. Wir erarbeiten mit Ihnen die optimale Fertigungsstrategie für Ihre Produkte.


Vakuumlöten

  • Kann man auch in großen Stückzahlen Vakuumlöten?

    Vakuumlöten ist zum Fügen von Einzelteilen ebenso geeignet, wie für die Serienfertigung. Je nach Bauteil- bzw. Ofengröße können mit einer Ofenfahrt mehrere hundert Bauteile gleichzeitig verarbeitet werden. Die vollautomatische Prozessführung erlaubt den Betrieb der Anlagen ohne Aufsicht und sorgt für eine reproduzierbare Bauteilqualität.

  • Kann ich bei der PVA LWT auch ganze Baugruppen fertigen und löten lassen?

    Gern fertigen wir für Sie auch ganze Baugruppen nach Ihren Zeichnungen und übernehmen Verantwortung für die Terminplanung, Materialbeschaffung, Lagerung, mechanische Fertigung (Drehen, Fräsen, Schleifen, Erodieren etc.) und Qualitätssicherung.

  • Welche Voraussetzungen müssen zu lötende Bauteile erfüllen?

    Eine angepasste löttechnische Konstruktion ist ein wesentliches Kriterium für erfolgreiches Vakuumlöten. Dazu zählen die Dimensionierung und Position des Lotspaltes sowie die Auswahl des Lotes und der jeweiligen Prozessparameter. Die Beratung zur löttechnischen Konstruktion gehört zu unseren Kernkompetenzen, sprechen Sie uns einfach an.


Diffusionsschweißen

  • Ist es möglich, mehrere Bauteile in einem Ofenzyklus zu schweißen?

    Der Ofenzyklus ist der Hauptkostentreiber beim Diffusionsschweißen. Durch Kombination von mehreren Bauteilen (Voraussetzung: gleiche Höhe und gleiches Material) kann sich dieser Prozess als extrem wirtschaftlich erweisen.

    Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und erhalten Sie ein unverbindliches Angebot.

  • Welche Voraussetzungen muss das Bauteil erfüllen?

    Beim Diffusionsschweißen ist die Fügeoberfläche ein entscheidendes Kriterium für einen festen Werkstoffverbund. Generell gilt, je kleiner die Oberflächenrauhigkeiten und die Welligkeit des Bauteils, desto besser das Fügeresultat. Makroskopische Beschädigungen, wie Kratzer oder Risse, sollten in jedem Fall vermieden werden, wenn höchste Ansprüche an Dichtigkeit und Festigkeit gefordert sind.

  • Kann die Dienstleistung auch für Entwicklungsprojekte genutzt werden?

    Auch für einzelne Entwicklungsprojekte steht diese Anlage zur Verfügung. Darüber hinaus sind Ihnen unsere Ingenieure bei der diffusionsschweißgerechten Konstruktion behilflich.

  • Ist auch eine Serienproduktion möglich?

    Die Diffusionsschweißanlage der PVA Löt- und Werkstofftechnik GmbH steht auch für die Serienproduktion zur Verfügung. Eine entsprechende Jahreslosgröße wirkt sich positiv auf die Preisgestaltung aus.

  • Ich bin mir nicht sicher, ob diese Fügetechnik für mein Bauteil in Frage kommt. An wen kann ich mich wenden?

    • Bei allgemeinen Fragen zum Diffusionsschweißen wenden Sie sich bitte an Herrn Melechin (lwtinfo@pvatepla.com).
    • Bei konkreten Fragen zu konstruktionstechnischen Auslegungen von Bauteilen für das Diffusionsschweißen kontaktieren Sie bitte Herrn Dr. Pfeiffer (lwtinfo@pvatepla.com).
  • Welche Werkstoffkombinationen sind möglich?

    Erfolgreich verbundene gleichartige Werkstoffpaarungen:

    • austenitische Stähle (1.4301, 1.4404 etc.)
    • Werkzeugstähle (1.2344, 1.2343, 1.2083, Böhler M333 etc.)
    • hochlegierte Aluminiumwerkstoffe (z.B. AW 6061)
    • Kupfer (sauerstofffrei)
    • Titan uvm.

    Erfolgreich verbundene verschiedenartige Werkstoffpaarungen:

    • Wolfram an Kupfer
    • Titan an Kupfer
    • Stahl (z.B. 1.2767) an Kupfer uvm.
  • Wie viel Materialaufmaß sollte eingeplant werden?

    Da prozessbedingt eine Materialstauchung entsteht, sollte ein Aufmaß von 1% bis 5% eingeplant werden.

  • Wie lange dauert das ein Diffusionsschweißprozess?

    Ein Ofenzyklus dauert etwa 24 Stunden - inklusive Aufheizen und Abkühlen.

  • Was ist presskraftunterstützes Löten?

    Großflächige Verbunde können nicht verzugsfrei gelötet werden. Materialverzug ist beim Vakuumlöten insofern problematisch, dass dieser infolge der Vergrößerung der Lötnaht zu Sprödigkeit und damit zu Festigkeitseinbußen führen kann. In der Heißpresse kann dieser Verzug durch Aufbringung ausreichender Presskräfte vermieden werden. Das Ergebnis sind fest verlötete Werkstoffverbunde.


Vakuum-Wärmebehandlung

  • Lassen sich hochreaktive Materialien wie z.B. Niob, Titan, Zirkon behandeln?

    Unsere Vakuumanlagen erfüllen höchste Anforderung hinsichtlich Prozessstabilität und erreichen eine hochreine Vakuumatmosphäre. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit auch reaktionsfreudige Materialien zu behandeln und gleichzeitig unerwünschte Reaktionen mit der Umgebungsatmosphäre zu vermeiden.

Ansprechpartner

Herr Dr.-Ing. Pfeiffer

Geschäftsführung
Fax: +49 (641) 68690-810

Herr Melechin

Vertrieb/Marketing
Fax: +49 (641) 68690-810

Sofort-Kontakt

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PVA Löt- und
Werkstofftechnik GmbH

Im Westpark 17
D-35435 Wettenberg

Telefon: +49 (0) 641/68690-750
Fax: +49 (0) 641/68690-810